Satzung

 

§ 1 - Name / Sitz

Der Verein führt den Namen: "Theater Aibling e.V."

Er hat seinen Sitz in Bad Aibling, er ist in das Vereinsregister des Amtsgerichtes Rosenheim eingetragen.

 

§ 2 - Zweck

Der gemeinnützige und ausschließlich vom Verein verfolgte Zweck ist die Förderung des bayerischen Volksschauspiels, insbesondere ist es seine Aufgabe, Stücke in bayerischer Mundart aufzuführen und hierzu einer möglichst großen Anzahl von Mitgliedern nach Eignung und Neigung Gelegenheit zu geben, an der künstlerischen Durchführung mitzuwirken. Der Verein beinhaltet auch, der Öffentlichkeit Freude am Theaterspiel, an der bayerischen Mundart, sowie an bayerischen Kultur (Volksmusik, Trachten usw.) in ihren verschiedenen Ausprägungen zu vermitteln. Etwaige Gewinne dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Mitglieder auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Der Verein darf keine Person durch Verwaltungsaufgaben, die dem vorgenannten Zweck fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigen.

Beschlüsse über Satzungsänderungen und über Auflösung des Vereins sind dem zuständigen Finanzamt anzuzeigen. Satzungsänderungen, die den im Vorstehenden genannten gemeinnützigen Zweck betreffen, bedürfen der Einwilligung des zuständigen Finanzamtes.

 

§ 3 - Mitgliedschaft

  1. Ein Mitglied kann sein, wer an der Erfüllung der Ziele und Aufgaben des Vereins mitwirkt oder diese fördert. Mitglieder können Einzelpersonen oder juristische Personen des Öffentlichen und Privaten Rechts sein.

  2. Die Aufnahme von Mitgliedern erfolgt durch den Vorstand.

  3. Austritt ist jeweils zum Ende eines Kalendervierteljahres durch einfache schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand zulässig.

  4. Ein Mitglied kann durch Zweidrittelmehrheit gefasstem Beschluss der Mitgliederversammlung ausgeschlossen werden, wenn sein Verhalten die Erfüllung der Ziele und Aufgaben sowie das Ansehen des Vereins schädigt. Nach 2-jährigem Beitragsrückstand erfolgt automatischer Ausschluss.

§ 4 - Beitrag

Der Jahresbeitrag wird durch die Mitgliederversammlung festgelegt. Er wird jährlich im Voraus erhoben.

Mitglieder, die sich in Schul- oder Berufsausbildung befinden oder ihren Grundwehrdienst oder Ersatzdienst ableisten, sind beitragsfrei.

 

§ 5 - Geschäftsjahr

Das Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr

 

§ 6 - Organe

Die Organe des Vereins sind:

  1. Der Vorstand

  2. Die Mitgliederversammlung

§ 7 - Vorstand

1. Der Vorstand besteht aus dem

  • 1. Vorsitzenden

  • 2. Vorsitzenden

  • 3. Vorsitzenden

  • Kassier

  • Schriftführer

  • und einer von der Mitgliederversammlung zu bestimmenden Anzahl von Beisitzern

Die verantwortlichen Ressortleiter werden innerhalb der Vorstandschaft festgelegt.

 

2. Aus den vorgeschlagenen Stücken wählt die Vorstandschaft die zu spielenden Stücke aus.

 

3. Dem Vorsitzenden bzw. dem Stellvertreter obliegt die Einberufung und Leitung der Vorstands-sitzungen.
Je zwei Mitglieder des Vorstands, von denen eines der 1.,2. oder 3. Vorstand sein muss, können den Verein nach Außen im Sinn des § 26 BGB vertreten.

 

4. Die Mitglieder des Vorstands werden von der Mitgliederversammlung mit einfacher Stimmenmehrheit der anwesenden Mitglieder in geheimer Wahl für zwei Jahre bestellt.

Ausscheidende Mitglieder des Vorstands werden vom Vorstand durch Zuwahl aus dem Kreis der Mitglieder ersetzt, die bis zur nächsten Mitgliederversammlung Gültigkeit hat. Vorzeitige Abwahl ist jederzeit durch Zweidrittelmehrheit der anwesenden Mitgliederversammlung möglich, sofern diese auf der Tagesordnung bekanntgegeben ist.

 

5. Vorstandssitzungen sollen möglichst einmal im Monat stattfinden. Über die Beschlüsse ist eine Niederschrift zu führen.

 

6. Der Vorstand ist bei Anwesenheit von mindestens der Hälfte der Vorstandsmitglieder beschlussfähig; bei der Beschlussfassung ist die Vertretung eines Vorstandsmitgliedes durch ein anderes zulässig.

 

7. Die Tätigkeit der Vorstandsmitglieder ist ehrenamtlich. Belegbare Auslagen werden erstattet.

 

§ 8 - Mitgliederversammlung

1. Die Mitgliedsversammlung entscheidet über die im Einzelnen zu verfolgenden Ziele des Vereins und die Richtlinien für die Geschäftsführung des Vorstandes, der an diese gebunden ist.

 

2. Aufgaben der Mitgliederversammlung sind:

  • Die Wahl, Abwahl, Entlastung des Vorstandes.

  • Die Genehmigung des für den Vorstand verbindlichen Haushaltsplanes und Jahresabschlusses.

  • Genehmigung des Tätigkeitsprogramms des Vorstandes.

  • Beschlüsse über Satzungsänderungen mit Zweidrittelmehrheit der anwesenden Mitglieder.

  • Beschluss über die Auflösung des Vereins; Zweidrittelmehrheit ist erforderlich. (Die Auflösung muss in der Tagespresse angekündigt sein.)

3. Als Versammlungsleiter fungiert ein Vorstandsmitglied oder ein sonstiges, von der Versammlung hierzu bestimmtes Vereinsmitglied.

 

4. Die Mitgliederversammlung wird vom Vorstand schriftlich mit einer Frist von 14 Tagen unter Mitteilung einer Tagesordnung einberufen. Sie muss mindestens einmal im Jahr einberufen werden, sie muss ferner einberufen werden, wenn der Vorstand oder 1/5 der Mitglieder es fordern.

 

5. Über die Beschlussfassung der Mitgliederversammlung ist eine Niederschrift zu führen, die vom Versammlungsleiter und dem 1. Vorstand zu unterzeichnen sind.

 

6. Mitglieder unter 18 Jahren sind nicht stimmberechtigt.

 

§ 9 - Auflösung

Bei der Auflösung des Vereins oder bei Verlust seiner Rechtsfähigkeit fällt das Vermögen des Vereins mit Zustimmung des Finanzamtes an eine steuerlich als gemeinnützig anerkannte Körperschaft Privaten Rechts, entsprechend der Zweckbestimmung, die durch die letzte Mitgliederversammlung zu bestimmen ist.

Als derartige Körperschaften gelten insbesondere Theatervereine, sofern sie als gemeinnützig anerkannt sind.

Sofern Mitglieder Kapital oder Sacheinlagen, unter Vorbehalt eines Rückforderungsrechtes bei Auflösung des Vereins, geleistet haben, dürfen nicht mehr als Kapitalsanteile oder Gemeinwert der Sacheinlage zurückgeleistet werden.